Zur Person

Dr. Christine Thiel-Bender

Feldforschung – Dr. Christine Thiel-Bender

Jahrgang 1978, studierte Biologie mit den Schwerpunkten Zoologie und Genetik sowie Geografie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sich Christine Thiel-Bender mit dem Thema „Streifgebiete und Schwerpunkte der Raumnutzung der Europäischen Wildkatze in der Nordeifel“. Ihre Dissertation, gefördert durch ein Stipendium des Evangelischen Studienwerks Villigst, befasste sich mit einer in Afrika beheimateten Katzenart: „Ökologie und Populationsstatus des Serval im Luambe Nationalpark in Sambia“. Nach mehrjähriger Forschung in Sambia konnte Christine Thiel-Bender ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der Zoologie und des angewandten Naturschutzes in Namibia weiter vertiefen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei N/a’an ku sê Wildlife Sanctuary zeichnete sie vor Ort für die Durchführung des Großprojekts „Wiederansiedlung von Geparden und Leoparden im NamibRand Nature Reserve“ verantwortlich.

Seit 2013 ist die Wildbiologin als freiberufliche Beraterin, Sachverständige und Feldforscherin an der Schnittstelle von Naturschutz und Wissenschaft tätig. Vor diesem Hintergrund hält Christine Thiel-Bender regelmäßig Vorträge zu relevanten Themen, organisiert Workshops und publiziert wissenschaftliche Fachbeiträge. Neben ihrer selbstständigen Tätigkeit arbeitet sie als hauptamtliche Artenschutzreferentin für den BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen.

Durch die Zertifizierung zur Immobilisation von Wild- und Gehegetieren sowie durch die offizielle Befähigung zur Jagd verfügt sie über weitere Einblicke in artenschutzrelevante und veterinärmedizinische Themenfelder, die für die Erstellung naturschutzfachlicher Stellungnahmen vonnöten sind. Darüber hinaus ist die Biologin ausgebildete „Luchs- und Wolfsberaterin“ des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW.

In der Funktion als Redaktionsleiterin begleitet Christine Thiel-Bender ehrenamtlich die wissenschaftliche Zeitschrift „ZGAP Mitteilungen“ der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP).